Identifizierung soziologischer Bestimmungsfaktoren der Abfallvermeidung und Konzipierung einer zielgruppenspezifischen Kommunikation

Zeitraum Januar 2017 – Dezember 2019

Verantwortlich Dr. Melanie Kröger, Johanna Ritter, Marlene Münsch

Auftraggeber BMUB, UBA

Kooperationspartner Ökopol, Intecus, ÖkoMedia

Abfallvermeidung als ein zentrales Handlungsfeld moderner Umweltpolitik steht an erster Stelle der fünfstufigen Abfallhierarchie. Trotz zahlreicher umweltpolitischer Anstrengungen in den vergangenen Jahren steigt in Deutschland das pro-Kopf Aufkommen von Siedlungsabfällen. Gleichzeitig wird der deutschen Bevölkerung ein sehr hohes Umweltbewusstsein attestiert.

Dieser augenscheinliche Widerspruch zwischen einem hinreichend ausgeprägten Umweltbewusstsein und der Zunahme der Abfallmenge bilden den Ausgangspunkt für das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Dabei werden Fragen untersucht, wie sich Abfallaufkommen, Trennverhalten und Abfallzusammensetzung zwischen Bevölkerungsgruppen unterscheiden, welche Bevölkerungsgruppen durch den öffentlichen Diskurs zum Thema Abfallvermeidung und durch andere kommunikative Maßnahmen bislang erreicht wurden und ob die bisherigen Aktivitäten zur Stärkung der Abfallvermeidung das abfallbezogene Verhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern verändert hat.

Weitere Projekte

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Potentialstudie zur Abfallvermeidung in Hessen: Aktuelle Maßnahmen und Potentiale

Am 13. März 2017 wurde durch das Kabinett der hessischen Landesregierung der Integrierte Klimaschutzplan 2025 (IKSP) beschlossen. Das darin enthaltene Maßnahmenpaket sieht auch die Erstellung einer landesweiten Abfallvermeidungsstrategie vor.

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Dialoge zum Abfallvermeidungsprogramm II

Die andauernd anfallenden großen Abfallmengen sind wertvolle Rohstoffe. Abfallvermeidung ist deshalb von großer Bedeutung. Darauf antwortet das erste Abfallvermeidungsprogramm des Bundes und der Länder. Jedoch fehlt es den Ansätzen häufig an Praxisrelevanz, weshalb eine stärkere Konkretisierung und Verbindlichkeit der Abfallvermeidung notwendig ist.

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Analyse der softwarebasierten Einflussnahme auf eine verkürzte Nutzungsdauer von Produkten

Technologischer Fortschritt und Digitalisierung wirken einerseits erleichternd und angenehm, führen jedoch andererseits durch schnelles Veralten zu einer erheblichen Umweltbelastung.